Motorrad Fahrschule Zürich
Fahrschule
Baschi
KlG
Motorrad und Roller Grundkurs

Motorradgrundkurs | Wallisellen

Baschi GRUP

Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-

Einzugsgebiete : Glatttal | Zürcher Oberland | Zürcher Unterland

Roller- und Motorrad Grundkurse Fahrschule Baschi KIG

Die Roller- und Motorrad Fahrschule Baschi KIG aus Dübendorf bietet dir wöchentlich Motorradgrundkurse an. Wir leben einen freundschaftlichen Umgang und auf Wunsch begleiten wir dich bis hin zur praktischen Motorrad-Fahrprüfung.

Motorradfahren ist attraktiv, der Weg dahin auch ein wenig komplex: Welche Führerscheinkategorie ist die richtige? Welche Kurse brauche ich in der Schweiz für die Töffprüfung?

Träumst du von einem Töff? Dann bist du nicht allein. Besonders Jugendliche liebäugeln oft mit der Freiheit und Selbstständigkeit, die ein eigenes Motorrad verspricht. Für andere ist Motorradfahren das perfekte Hobby: einfach abschalten, das Leben und die Leichtigkeit geniessen, eine Gefühl beinahe wie Fliegen.

Doch ob Elektroroller oder ein schweres Motorrad, Alltagsgegenstand oder Leidenschaft – einen Motorrad Führerausweis möchten viele. Welches genau, hängt von der Art des Motorrads ab, das du fahren möchtest.

Abgesehen vom Antiblockiersystem bei Motorrädern mit einem Hubraum über 125 cm³ sind für Motorräder zurzeit keine weiteren Fahrerassistenzsysteme (FAS) vorgeschrieben.
ASTRA : Bundesamt für Strassen

Ein Auto steht stabil auf vier Rädern und ist als zweispuriges Fahrzeug in den meisten Fahrsituationen nicht vom Umkippen bedroht. Ganz anders das Motorrad: Im Stand „kippelig“, stabilisiert es sich erst nach dem Losfahren durch die Drehbewegung der Räder.

Ein aktiver Eingriff durch Assistenzsysteme in Bremse oder Lenkung (wie beim Auto z. B. beim Notbrems- oder Spurhalte-Assistent) ist beim Motorrad also nur bedingt möglich. Kommt er für den Biker unerwartet, kann sich die kritische Situation eher verschärfen als auflösen. Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer müssen trotz FAS immer konzentriert bleiben. Sie bleiben verantwortlich und müssen immer eingreifen können.

Viele der modernen, direkt eingreifenden Assistenzsysteme nutzen ausgefeilte Sensoren zur Bestimmung der räumlichen Lage der Maschine und der Kräfte, die auf das Motorrad einwirken. Daraus werden die anderen relevanten Grössen abgeleitet.
Alle Fahrerassistenzsysteme FAS für Motorräder haben ihre Grenzen. Sie unterstützen die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer – die Grenzen der Physik können sie nicht aushebeln.
Auch mit FAS ist defensives und vorausschauendes Fahren Pflicht.

Hier einige interessante Links zu den Assistenzsystemen und zukünftigen Entwicklungen:

Obligatorische Motorradgrundkurse zum Töff Führerschein

Starte deine Motorradausbildung mit der Fahrschule Baschi KIG | Wallisellen. Ich begleite dich fachkundig und mit viel Leidenschaft zum Motorrad-Führerschein. Unsere Fahrschüler geniessen praxisorientierte, moderne Motorrad Grundkurse für die Kategorie A1, A35kW und A unbeschränkt (Roller, Motorrad). Viel Spass und eine angenehme Lernatmosphäre erleichtern es dir, deinen Motorrad und Roller Führerausweis sicher zu erlangen. Kursplätze: Wallisellen und Fehraltorf.

Anmeldung Motorradfahrstunden

Unkompliziert eine Anfrage für Motorradfahrstunden einreichen:

Anmeldung Motorradgrundkurse Teil 1 + 2 + 3

Status des Kurses : Blau – ist buchbar, Grün – minimum Teilnehmerzahl erreicht, Grau – ausgebucht

Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder bei gemeinsamer Anmeldung mit Freunden gilt ein Preis von nur 450.–.

Anmeldung Motorradgrundkurs, nur Teil 3 für A 35kW (mit A1)

Die definitive Bestätigung für Teilnehmende von Teil 3 erhältst du einen Tag vor dem Kurs.
Priorität haben Teilnehmende, die alle drei Teile absolvieren.

Status des Kurses : Blau – ist buchbar, Grün – minimum Teilnehmerzahl erreicht, Grau – ausgebucht

Kursorte - Hier lernst du Motorrad und Roller fahren

Treffpunkt Motorradgrundkurs Wallisellen

Treffpunkt Motorradgrundkurs Fehraltorf

Kursinhalte Motorradgrundkurs – Fahrschule Baschi KlG

Motorrad und Roller Grundkurs – Kursinhalte Zürich

Die Anforderungen an die Motorrad-Fahrausbildung im heutigen Strassenverkehr werden immer grösser. Es genügt nicht mehr, nur das eigentliche Fahren zu beherrschen.

Wichtig ist nebst den Erkenntnissen und Fähigkeiten, die du im Motorradgrundkurs erwirbst, auch die Hinterfragung der eigenen persönlichen Einstellung.

Nur so kannst du als Motorradfahrer:in die Kompetenzen erwerben, um dich im Strassenverkehr sicher, vorschriftsgemäss, partnerschaftlich und umweltbewusst zu bewegen. Das Lernen hört beim Motorradfahren nie auf. Wer schon mehrere Jahre mit seinem Motorrad unterwegs ist, weiss dies nur zu gut.

Grundkurs Teil 1 (Manöver)
  • Umgang Gas, Kupplung
  • Umgang Bremse
  • SpurgasseDu lernst das Motorrad beim Langsamfahren zu beherrschen. Hier musst du das Gleichgewicht finden bei korrekter Blickrichtung, Sitzposition und gleichzeitiger Bedienung von Bremse, Gas und Kupplung. Mit dieser Übung werden Angst und Unsicherheiten abgebaut.
  • Klettern lassen
  • Slalom und versetzter Slalom fahrenMit diesen Übungen – vom ganz engen bis langgezogenen Slalom – werden Schwerpunktverhalten und Gegenlenken erlebt. Die Angst vor Schräglagen wird abgebaut. Wichtige Voraussetzungen sind richtige Sitzposition, Blicktechnik und Kupplungsbedienung.
  • ZielbremsungMit dieser Übung wird das Einschätzen des erforderlichen Anhalteweges bei optimaler Bremsung gelernt. Bremsprobe nach selbstgewähltem Bremsbeginn, aber festgelegtem Ziel, Geschwindigkeit vor Bremsbeginn ca. 50 km/h, vor Bremsbeginn Kontrollblick auf den Verkehr von hinten.
  • Einschätzen der nötigen Fahrzeugabstände
  • eine enge 8-fahrenDu musst unter schwierigen Bedingungen – das heisst beim Wenden auf engem Raum und bei langsamer Fahrt – das Fahrzeug gut bedienen und gleichzeitig den toten Sichtwinkel überblicken. Mit dieser Übung wird auch das Vorstellungsvermögen trainiert.
  • eine 8-fahren in der Gruppe
  • Anwendung Spiegel, Seitenblick und Zeichengabe
    1. Beide Spiegel beobachten / Seitenblick
    2. Blinker stellen
    3. Einspuren
    4. Verzweigung beurteilen, Tempo anpassen (bremsen)
    5. Gegenverkehr und Fussgänger beobachten
    6. zweiten Seitenblick
    7. Verzweigung zügig verlassen
    8. Nachfolgeverkehr beobachten
  • SchutzbekleidungAn die Führerprüfung wirst du vom Strassenverkehrsamt nur zugelassen wenn du eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung trägst. Dasselbe empfehlen wir bereits für den Grundkurs: Geprüfter Schutzhelm (mit Visier oder Brille), Motorradhandschuhe, festes Schuhwerk, lange Hose sowie Jacke mit langen Ärmeln (Kleidung aus Gore-Tex, Leder, mit Protektoren).
  • Fahrzeugsicherheit
  • Sichere, schnelle Bremsung (Notbremsung)

    Hier sollst du deinen Roller/Motorrad unter Benutzung beider Bremsen,
    mit höchstmöglicher Verzögerung, aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h
    zum Stillstand bringen. Dabei soll das Motorrad jedoch nicht wesentlich von
    der Fahrlinie abweichen. Das Blockieren des Hinterrades wird hierbei nicht
    beanstandet, wenn der Roller stabil gehalten wird.

  • Fahren zu zweit / Verhalten als Sozius

    z. B. Richtiges Verhalten als Sozius:

    1. Die Fussrasten für den Sozius sind ausgeklappt.
      Auf heisse Teile wie Auspuff achten.
    2. Je nach Motorrad / Personengrösse kann direkt oder via linkem Fussraster
      aufgestiegen werden. Dabei ist zu beachten, dass die aufsteigende Person
      sich schnell über dem Motorrad zentriert und nicht nach aussen hängt.
      Kommunikation mit Fahrer ist sinnvoll.
    3. Der Mitfahrer soll sich entweder beim Fahrer in der Hüftgegend,
      eventuell beim Bergabfahren oder beim starken Bremsen am Tank abstützen
      oder sich mit einer Hand am hinteren Haltegriff festhalten.
    4. Der Mitfahrer soll in der jeweiligen Fahrtrichtung, rechts oder links
      am Helm des Fahrers vorbeischauen. Der Mitfahrer soll sich, besonders
      in langsamer Fahrt, möglichst ruhig verhalten.
    5. Beim Anhalten lässt der Mitfahrer die Füsse auf den Fussrasten.
    6. Im Allgemeinen soll sich der Mitfahrer passiv verhalten.
    7. Bei der Kurvenfahrt soll der Mitfahrer seinen Körperschwerpunkt gleich
      wie der Fahrer verlagern und nicht auf die gegengesetzte Seite.
  • Verkehrsgerechtes Anhalten und Wegfahren
  • Anfahren am Berg

    Das Motorrad darf beim Anfahren in der Steigung nicht zurückrollen;
    das Hinterrad darf aber auch nicht durchdrehen. Das Zusammenspiel der
    Bedienung von Gas und Kupplung bereitet oft Schwierigkeiten, vor allem,
    wenn am Berg zu zweit mit einer 125 cm³ Maschine anzufahren ist.

    Geübt wird mit Fuss- und Handbremse getrennt und mit beiden Bremsen
    zusammen, weil im Alltag alle Variationen möglich sind.

  • Einspuren, Beobachtungstechnik und Zeichengabe
  • Befahren von Verzweigungen
  • Bremsbereitschaft und Sichtpunktfahren

    Bremsbereitschaft:

    Bremsbereitschaft erstellen heisst, sich psychisch auf die mögliche Gefahr
    einstellen und den Gasdrehgriff ganz zurückdrehen, die Finger auf den
    Handbremshebel sowie den Fuss auf dem Fussbremshebel bereitstellen.

    Beim Erstellen der Bremsbereitschaft bleibt der Fuss auf dem Fussraster.
    Das Bremspedal soll so eingestellt sein, dass ein Abdrehen des Fusses
    möglich ist.

    Sichtpunkt:

    Der Sichtpunkt ist die Stelle vor der Verzweigung, von der man die
    Querstrasse überblicken kann. An dieser Stelle wird entschieden über
    Fahren oder Warten.

    Grundsätzlich ist vor dem Sichtpunkt die Geschwindigkeit so anzupassen,
    dass dort die Zeit reicht, um die Übersicht zu gewinnen und nötigenfalls
    vor der Querstrasse anzuhalten.

    Ist die Verzweigung frei, werden die Bremsen gelöst und die Verzweigung
    zügig befahren.

    Ist die Verzweigung nicht frei, wird weiter gebremst, der 1. Gang eingelegt
    und, wenn nötig, mit schleifender Kupplung oder angezogener Bremse langsam
    herangefahren, um beim Freiwerden der Querstrasse ohne Fussabstellen
    sofort weiterzufahren.

  • Geschwindigkeitsgestaltung
  • Spurgestaltung auf Einspurstrecken

    Du lernst das Befahren von Fahrstreifen und Einspurstrecken mit passender
    Spur-, Geschwindigkeits- und Abstandsgestaltung.

  • Radstreifen

    Wenn der Radstreifen durch eine unterbrochene Linie begrenzt ist, wird
    zum Rechtsabbiegen spätestens 4–5 Wagenlängen vor der Verzweigung ganz
    rechts zum Fahrbahnrand hin über den Radstreifen eingespurt.

    Vor dem Einspuren ist der Verkehr auf dem Radstreifen zu beachten.

  • Kreisverkehrsplätze befahren

    Grundregeln für den Kreisverkehr:

    Vor der Einfahrt in einen Kreisverkehrsplatz muss der Führer die
    Geschwindigkeit mässigen und den im Kreis von links herannahenden
    Fahrzeugen den Vortritt lassen.

    Vor dem Verlassen des Kreisels ist der Blinker zu stellen und Roller /
    Motorräder fahren in der Mitte der Fahrspur. Velofahrer dürfen im Kreisel
    nicht überholt werden.

    In der Praxis wird der Richtungsblinker vor der Einfahrt in den Kreisel
    gestellt, wenn dieser bei der ersten Ausfahrt verlassen wird.

  • Ausübung des Vortrittsrechts

    Bei allseits übersichtlichen Verzweigungen: früh nach vorne und hinten
    beobachten, Verzweigung beobachten, Distanzen schätzen und Geschwindigkeit
    den Verkehrsverhältnissen anpassen, Bremsbereitschaft erstellen und danach
    die Verzweigung entschlossen befahren.

  • Selbstständiges Fahren im Verkehr

    Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung 1.0
    (Film 6:38 auf YouTube)

  • Bremsen und Ausweichen
  • Gegenlenken

    Lenkimpuls bewusst einsetzen:

    Motorradfahrer geben den Lenkimpuls zum Einleiten einer Kurvenfahrt
    normalerweise völlig unbewusst. Ihn bewusst einzusetzen, hilft aber nicht
    nur bei schnellen Schräglagenwechseln, sondern auch beim Ausweichen, auch
    und gerade in der Kurve.

    Der Lenkimpuls leitet die Schräglage ein.

    Die Gewichtsverlagerung des Fahrers wirkt dabei zwar unterstützend, doch
    erst der Lenkimpuls lässt das Motorrad genau dann und genau so weit in
    Schräglage abtauchen, wie wir wollen. Und es verschafft ein sehr souveränes
    Gefühl, damit das Motorrad zu beherrschen – versprochen!

  • Bremsen und Beschleunigen
  • Schräglagentraining
  • Kurvenfahrtechniken

    Kurvenfahren kann das Schönste beim Motorradfahren sein. Mit der richtigen
    Technik erhöht sich deine Sicherheit, der Spass und die Freude kommen.

    Das üben wir: Du lernst, die Kurven bewusst zu realisieren und diese auf
    einer sicheren Linie zu durchfahren. Dein Ziel ist, Kurven möglichst rund
    und dynamisch zu befahren.

  • Kurvenfahren bergauf und bergab

    Werden Kurven richtig gefahren, kann man besser auf Hindernisse reagieren
    und hat einen grösseren Sicherheitsabstand zum Gegenverkehr.

    Wer also sicheres Kurvenfahren beherrscht, kann sein Unfallrisiko deutlich
    reduzieren.

    Rollen – Verzögern – Rollen – Beschleunigen – Blickführung

  • Überlandstrecken fahren
  • Überholen

    Grundregel für das Überholen:

    Kann nicht jede Gefahr ausgeschlossen werden oder bestehen Unsicherheiten
    beim Einschätzen der Situation, gilt folgender Grundsatz:
    Im Zweifel nie!

    Vorbeifahren:

    Innerorts auf Strassen mit mehreren Fahrstreifen in der gleichen Richtung
    ist das Rechtsvorbeifahren an anderen Fahrzeugen gestattet, sofern diese
    nicht halten, um Fussgängern oder Benützern von fahrzeugähnlichen Geräten
    den Vortritt zu lassen.

    Das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen ist jedoch
    untersagt.

    Beim Fahren in parallelen Fahrstreifen sollte sich ein Zweiradfahrer nie im
    toten Winkel aufhalten: Fahrer im Aussenspiegel beobachten – wenn er nicht
    mehr sichtbar ist, sich auf gleicher Höhe mit direktem Blickkontakt
    bemerkbar machen.

    Zeichengebung:

    Aus- und Wiedereinbiegen sind anzuzeigen. Um Gefahrensituationen zu
    vermeiden, kann situativ auf das Anzeigen des Wiedereinbiegens verzichtet
    werden.

  • Gruppenfahren

    Versetztes Fahren in der Gruppe:

    Einen riesigen Sicherheitsgewinn bringt eine versetzte Reihung der
    Motorräder in der Fahrspur mit sich. So kann jeder für sich die
    Verkehrssituation einschätzen und ist nicht gezwungen, auf seinen
    Vordermann zu reagieren.

    Maßgeblich für den Sicherheitsabstand ist hierbei das nächste, schräg
    vorausfahrende Motorrad – nicht das übernächste (mindestens ein paar
    Motorradlängen hinter dem Führenden).

    Im Falle eines Falles bleibt so allen mehr Platz zum Ausweichen und
    Bremsen.

    Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung / Kurvenfahren 3.0
    Film 7:57 auf YouTube

Ablauf der praktischen Motorrad-Prüfung

In Zürich und Thurgau werden bei den Strassenverkehrsämtern die praktischen Prüfungen für Motorradfahrer abgenommen.

Die Prüfung besteht aus zwei Teilen und beinhaltet das Parcoursfahren / Notbremsung auf dem Manöverplatz und das Fahren im Verkehr:

• 1. Teil «Manöverprüfung»
• 2. Teil «Fahren im Verkehr»

Bei den Kategorien A 35kW (A beschränkt) und A offen (unbeschränkt) wird mit dem Parcours begonnen. Anschliessend werden die Fähigkeiten im Verkehr geprüft. Es wird auf der Autobahn gefahren! (A1, A 35kW, A)

Bei der Kategorie A1 wird der Manöverteil erst nach dem Fahren im Verkehr geprüft, die Reihenfolge ist also umgekehrt.

Bei Kandidaten für die Kategorie AM / A1 (kleine Motorräder bis 50 cm³ / bis 125 cm³ und max. 4 kW / 11 kW Leistung) begleitet dich der Verkehrsexperte im Auto und führt dich via Funk durch den Verkehr.

Bei der Prüfung für die Kategorie A (Motorräder mit mehr als 125 cm³ und mehr als 11 kW Leistung) sitzt der Verkehrsexperte hinten bei dir auf deinem Motorrad. Bitte deshalb bei Kat. A ohne Motorradkoffer an die Motorradkurse und an die Prüfung gehen.

Der Parcours wird jedoch immer alleine, ohne Sozius gefahren.

Deine Checkliste für die Motorradprüfung

• Fahrer/in fit
• Bist du gesund und fit, um Motorrad zu fahren?
• Hast du die Auflagen im Lernfahrausweis beachtet und eingehalten?
• Trägst du eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung?
• Fahrzeug fit
• Hast du den Fahrzeugausweis dabei und sind die Auflagen eingehalten?
• Hat dein Motorrad zwei Sitzplätze eingetragen und noch genügend Nutzlast für die Sozia oder den Sozius?
• Stimmen die Angaben im Fahrzeugausweis mit der Berechtigung im Lernfahrausweis überein?
• Ist dein Motorrad technisch in Ordnung? (Reifenprofil, Reifendruck, Beleuchtung, Kette, Bremsen, usw.)
• Entspricht dein Motorrad den Vorschriften? (Spiegel, Blinker, Auspuffanlage, usw.)
• Sind Sturzschäden fachmännisch behoben (abgebrochene Bremshebel, Schalthebel, Rasten, usw.)
• Ist ein offizielles «L» angebracht
• Fahrer/in mit Fahrzeug und Verkehr vertraut
• Hast du das Handling und den Motorradparcours mit deinem Motorrad im Griff?
• Hast du bereits mehr als 2000 km gefahren?
• Hast du dich mit zusätzlichen Fahrstunden vorbereitet?
• Bist du gewohnt mit einer Sozia oder einem Sozius zu fahren?

Kategorie A, unbeschränkt:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von mehr als 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von mehr als 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.

Kategorie A, beschränkt auf 35 kW:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis Motorleistung und Leergewicht von höchstens 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.

Somit kann nicht mehr dasselbe Motorrad für beide Prüfungen verwendet werden.

Anlässlich der Führerprüfung wird erklärt, in welcher Reihenfolge die Manöver durchfahren werden müssen (Beispiel: Slalom, Spurgasse, Acht oder Spurgasse, Acht, Slalom usw.).

Alle Übungen müssen ohne abzustehen gefahren werden können und es dürfen keine Pylonen umfallen. Die Füsse müssen während der ganzen Übung auf den Fussrasten (Trittbrett) sein.

Die Manöver werden ohne Sozius geprüft, Ausnahme das «Berganfahren».
Das «Berganfahren» wird zu zweit (mit Sozius) geprüft. Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden. Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).

Manöverplatz Strassenverkehrsamt Bülach
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Bassersdorf
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Hinwil
Manöverplatz Strassenverkehrsamt Winterthur
Nur Zugang Manöverplätze Zürich-Albisgütli und Winterthur zum Üben

Du darfst die Prüfungs-Areale in Zürich-Albisgütli und Winterthur für das Üben von Motorrad-Manövern benützen.

Wann darf ich die beiden Manöverplätze benutzen?
Vom 1. April bis 31. Oktober
Montag und Dienstag: 17.00 bis 19.15 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 16.00 bis 19.15 Uhr

Im Winterhalbjahr, an Wochenenden und Feiertagen und ausserhalb der genannten Zeiten ist die Benutzung verboten.

 

An den Standorten Bassersdorf, Bülach, Hinwil und Regensdorf ist das Benutzen der Prüfungsareale für das Üben verboten.

Motorrad Manöverprüfung Zürich-Albisgütli
Motorrad Manöverprüfung Regensdorf
Motorrad Manöverprüfung Winterthur

Slalom
2.5 m Distanz für Kategorie A1
3 m Distanz für Kategorie A
3.5 m Distanz für schwer manövrierbare Motorräder

Spurgasse
Länge 10 m
Zeit mindestens 15 Sekunden
Zeitmessung beginnt mit Einfahrt des Vorderrades in die Spurgasse und endet, wenn das Vorderrad die Spurgasse verlässt.

8-fahren
6 m Distanz
Möglichst enge, gleichmässige Kreise fahren

versetzter Slalom
Gleich für alle Kategorien
Versatz 4,5 m in der Länge und 1,8 m in der Breite

Notbremsung
Sichere, schnelle Bremsung bis zum Stillstand wird aus einer Anfahrgeschwindigkeit von 50 km/h auf den «Prüfstrecken» an den Standorten geprüft.

Berganfahren
Wird zu zweit (mit Sozius) geprüft.
Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden.
Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).

Roller und Motorräder Führerschein-Kategorien

Zur Einteilung der Motorräder in die verschiedenen Kategorien und Unterkategorien gibt es drei wichtige Kriterien:
Hubraum, Leistung und – für Kleinmotorräder, die bereits ab 15 Jahren gefahren werden dürfen – Höchstgeschwindigkeit.

Motorrad Kategorien und Voraussetzungen

Kategorie AM

  • bis max. 4 kW (5.5 PS) Leistung
  • bis 50cm³ + ab 15 Jahren
  • bis max. Geschwindigkeit 45 km/h
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden
  • Praktische Prüfung erforderlich, ausgenommen Inhaber/in der Kategorie B

Kategorie A1

  • bis max. 11 kW (15 PS) Leistung
  • bis 125cm³ + ab 16 Jahren
  • bis 125cm³ + ab 18 Jahren (mit oder ohne Kat. B Ausweis)
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden
  • Praktische Prüfung erforderlich, ausgenommen Inhaber/in der Kategorie B oder der Kategorie A1, welche die Prüfung schon mit dem 50cm³ gemacht haben

Kategorie A beschränkt

  • mehr als 11 kW jedoch max. 35 kW (47,6 PS) Leistung
  • ab 18 Jahren (mit oder ohne Kat. A1 Ausweis)
  • Praktischer Grundkurs à 12 Stunden obligatorisch (4 Stunden für Inhaber/in der Kat. A1 vor 01.01.2021, Grundkurs Teil 3)
  • Praktische Prüfung erforderlich

Kategorie A unbeschränkt

  • mehr als 35 kW (47,6 PS) Leistung
  • ab 20 Jahren
  • Vorher mindestens 2 Jahre im klaglosen Besitz der Kategorie A 35kW
  • Kein Direkteinstieg möglich!
  • Ausnahme Direkteinstieg möglich nur für Berufe Motorradmechaniker, Polizisten oder Verkehrsexperten.
  • Praktischer Grundkurs ist freiwillig, da diese bereits besucht worden sind
  • Praktische Prüfung erforderlich

Die Top-Adresse für deinen erfolgreichen, fairen und kurzen Weg zum Motorrad-Führerschein.

FAQ - Motorrad

Was bedeutet PGS?

In der Schweiz steht die Abkürzung PGS für Praktische Grundschulung.
Es handelt sich dabei um den gesetzlich vorgeschriebenen Motorrad-Grundkurs, den jeder absolvieren muss, der einen Lernfahrausweis für die Kategorien A1, A 35kW oder A besitzt.

Der Motorrad Grundkurs vermittelt dir die wichtigsten Grundlagen für angehende Motorradfahrer. Hier lernst du den sicheren Umgang mit dem Roller oder Motorrad, grundlegende Fahrtechniken und erhältst wertvolle Tipps für den Strassenverkehr.

Nach der PGS darfst du weiterhin mit dem „L“ alleine üben. Es wird jedoch dringend empfohlen, vor der praktischen Prüfung einige Fahrstunden bei einem Fahrlehrer zu nehmen, um die spezifischen Prüfungsanforderungen der kantonalen Strassenverkehrsämter kennenzulernen.

Zu spätes Bremsen, fehlender Schulterblick, unsichere Kurventechnik und ungleichmässiges Beschleunigen gehören zu den häufigsten Fehlern.
Viele Kandidaten scheitern auch an Nervosität. Mit ausreichend Fahrpraxis, sauberer Blicktechnik lässt sich die Prüfung souverän bestehen.

Die Lernfahrausweise der Kategorien A1 und A sind zuerst 4 Monate, und nach Abschluss der Motorrad Grundkurse (PGS) weitere 12 Monate gültig. Im Ganzen also 16 Monate.

An der Motorrad Prüfung fährst du dein eigenes Motorrad. Falls du kein Motorrad besitzt und dir für die Grundkurse und Fahrstunden ein Fahrzeug gemietet hast, dann empfehlen wir dir, mit dem Fahrzeug zur Prüfung zu erscheinen, mit dem du die meiste Zeit während der Ausbildung gefahren bist.

Es ist rechtlich nicht vorgeschrieben, den VKU vor dem Grundkurs zu machen, aber er muss zwingend abgeschlossen sein, bevor du dich für die praktische Prüfung anmelden kannst. Da der VKU seit 2021 unbefristet gültig ist, empfiehlt es sich, ihn frühzeitig zu besuchen.

Wenn der LFA (inklusive der 12-monatigen Verlängerung nach dem Grundkurs) abläuft, musst du ein neues Gesuch stellen. Der bereits absolvierte Grundkurs bleibt dir angerechnet und muss nicht wiederholt werden.

Ja. Der Grundkurs ist schweizweit anerkannt. Du kannst den Kurs in Zürich absolvieren, auch wenn du in einem anderen Kanton die Prüfung ablegen wirst.

Meistens nicht. Der Grundkurs PGS vermittelt die Grundlagen. Für die Prüfung werden oft zusätzliche Fahrstunden empfohlen, um die spezifischen Prüfungsstrecken und die „Experten-Erwartungen“ kennenzulernen.

Der Grundkurs ist eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung mit einer fixen Stundenanzahl. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, darf aus rechtlichen Gründen oft nicht mehr teilnehmen, da die Anwesenheitszeit sonst nicht ausreicht. Der Teil muss dann meist kostenpflichtig neu gebucht werden.

Mit dem Lernfahrausweis darfst du nur Personen mitführen, die im Besitz des Führerscheins der Kategorie A oder A1 sind. Nach bestandener praktischer Prüfung darfst du alle Personen mitführen.

Du kannst den Kurs absolvieren, musst aber bei der Notbremsung (Teil 2) besonders vorsichtig sein. Der Fahrlehrer wird dir Techniken zur Stotterbremse erklären, um ein Blockieren der Räder zu verhindern.

Ja, sofern das Fahrzeug in deinem Lernfahrausweis der Kategorie A oder A 35kW entspricht. Beachte jedoch, dass die Manöver (Slalom, Acht) mit breiteren Fahrzeugen oft schwieriger sind.

Ja, sofern es regnet. Das Üben der Notbremsung unter realen Wetterbedingungen ist extrem wertvoll, um das Verhalten des ABS (oder die Blockierneigung bei älteren Maschinen) kennenzulernen.

Ja. Seit der Reform 2021 ist eine einmal absolvierte PGS unbefristet gültig. Du musst lediglich einen neuen Lernfahrausweis beantragen, falls der alte abgelaufen ist.

Der Lernfahrausweis verfällt und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen. Es wird jedoch nur einmal ein zweiter Lernfahrausweis ausgestellt.


Wenn auch dieser wieder abläuft, musst du zwei Jahre warten, um einen dritten Lernfahrausweis zu erhalten.

Der Lernfahrausweis verfällt, und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen – dein abgeschlossener Grundkurs verfällt nicht.