Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
Einzugsgebiete : Glatttal | Zürcher Oberland | Zürcher Unterland
Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
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Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
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Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
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Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
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Motorrad Grundkurse innert 3 Tagen Fr/Sa/So oder Sa/So/Mo l CHF 490.- bzw. CHF 450.- für Schüler bis 16 Jahre l komm mit Freunden und Spart CHF 450.-
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Die Roller- und Motorrad Fahrschule Baschi KIG aus Dübendorf bietet dir wöchentlich Motorradgrundkurse an. Wir leben einen freundschaftlichen Umgang und auf Wunsch begleiten wir dich bis hin zur praktischen Motorrad-Fahrprüfung.
Motorradfahren ist attraktiv, der Weg dahin auch ein wenig komplex: Welche Führerscheinkategorie ist die richtige? Welche Kurse brauche ich in der Schweiz für die Töffprüfung?
Träumst du von einem Töff? Dann bist du nicht allein. Besonders Jugendliche liebäugeln oft mit der Freiheit und Selbstständigkeit, die ein eigenes Motorrad verspricht. Für andere ist Motorradfahren das perfekte Hobby: einfach abschalten, das Leben und die Leichtigkeit geniessen, eine Gefühl beinahe wie Fliegen.
Doch ob Elektroroller oder ein schweres Motorrad, Alltagsgegenstand oder Leidenschaft – einen Motorrad Führerausweis möchten viele. Welches genau, hängt von der Art des Motorrads ab, das du fahren möchtest.
Abgesehen vom Antiblockiersystem bei Motorrädern mit einem Hubraum über 125 cm³ sind für Motorräder zurzeit keine weiteren Fahrerassistenzsysteme (FAS) vorgeschrieben.
ASTRA : Bundesamt für Strassen
Ein Auto steht stabil auf vier Rädern und ist als zweispuriges Fahrzeug in den meisten Fahrsituationen nicht vom Umkippen bedroht. Ganz anders das Motorrad: Im Stand „kippelig“, stabilisiert es sich erst nach dem Losfahren durch die Drehbewegung der Räder.
Ein aktiver Eingriff durch Assistenzsysteme in Bremse oder Lenkung (wie beim Auto z. B. beim Notbrems- oder Spurhalte-Assistent) ist beim Motorrad also nur bedingt möglich. Kommt er für den Biker unerwartet, kann sich die kritische Situation eher verschärfen als auflösen. Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer müssen trotz FAS immer konzentriert bleiben. Sie bleiben verantwortlich und müssen immer eingreifen können.
Viele der modernen, direkt eingreifenden Assistenzsysteme nutzen ausgefeilte Sensoren zur Bestimmung der räumlichen Lage der Maschine und der Kräfte, die auf das Motorrad einwirken. Daraus werden die anderen relevanten Grössen abgeleitet.
Alle Fahrerassistenzsysteme FAS für Motorräder haben ihre Grenzen. Sie unterstützen die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer – die Grenzen der Physik können sie nicht aushebeln.
Auch mit FAS ist defensives und vorausschauendes Fahren Pflicht.
Hier einige interessante Links zu den Assistenzsystemen und zukünftigen Entwicklungen:
Status des Kurses : Blau – ist buchbar, Grün – minimum Teilnehmerzahl erreicht, Grau – ausgebucht
Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr oder bei gemeinsamer Anmeldung mit Freunden gilt ein Preis von nur 450.–.
Die definitive Bestätigung für Teilnehmende von Teil 3 erhältst du einen Tag vor dem Kurs.
Priorität haben Teilnehmende, die alle drei Teile absolvieren.
Status des Kurses : Blau – ist buchbar, Grün – minimum Teilnehmerzahl erreicht, Grau – ausgebucht
Die Anforderungen an die Motorrad-Fahrausbildung im heutigen Strassenverkehr werden immer grösser. Es genügt nicht mehr, nur das eigentliche Fahren zu beherrschen.
Wichtig ist nebst den Erkenntnissen und Fähigkeiten, die du im Motorradgrundkurs erwirbst, auch die Hinterfragung der eigenen persönlichen Einstellung.
Nur so kannst du als Motorradfahrer:in die Kompetenzen erwerben, um dich im Strassenverkehr sicher, vorschriftsgemäss, partnerschaftlich und umweltbewusst zu bewegen. Das Lernen hört beim Motorradfahren nie auf. Wer schon mehrere Jahre mit seinem Motorrad unterwegs ist, weiss dies nur zu gut.



Hier sollst du deinen Roller/Motorrad unter Benutzung beider Bremsen,
mit höchstmöglicher Verzögerung, aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h
zum Stillstand bringen. Dabei soll das Motorrad jedoch nicht wesentlich von
der Fahrlinie abweichen. Das Blockieren des Hinterrades wird hierbei nicht
beanstandet, wenn der Roller stabil gehalten wird.
z. B. Richtiges Verhalten als Sozius:
Das Motorrad darf beim Anfahren in der Steigung nicht zurückrollen;
das Hinterrad darf aber auch nicht durchdrehen. Das Zusammenspiel der
Bedienung von Gas und Kupplung bereitet oft Schwierigkeiten, vor allem,
wenn am Berg zu zweit mit einer 125 cm³ Maschine anzufahren ist.
Geübt wird mit Fuss- und Handbremse getrennt und mit beiden Bremsen
zusammen, weil im Alltag alle Variationen möglich sind.
Bremsbereitschaft:
Bremsbereitschaft erstellen heisst, sich psychisch auf die mögliche Gefahr
einstellen und den Gasdrehgriff ganz zurückdrehen, die Finger auf den
Handbremshebel sowie den Fuss auf dem Fussbremshebel bereitstellen.
Beim Erstellen der Bremsbereitschaft bleibt der Fuss auf dem Fussraster.
Das Bremspedal soll so eingestellt sein, dass ein Abdrehen des Fusses
möglich ist.
Sichtpunkt:
Der Sichtpunkt ist die Stelle vor der Verzweigung, von der man die
Querstrasse überblicken kann. An dieser Stelle wird entschieden über
Fahren oder Warten.
Grundsätzlich ist vor dem Sichtpunkt die Geschwindigkeit so anzupassen,
dass dort die Zeit reicht, um die Übersicht zu gewinnen und nötigenfalls
vor der Querstrasse anzuhalten.
Ist die Verzweigung frei, werden die Bremsen gelöst und die Verzweigung
zügig befahren.
Ist die Verzweigung nicht frei, wird weiter gebremst, der 1. Gang eingelegt
und, wenn nötig, mit schleifender Kupplung oder angezogener Bremse langsam
herangefahren, um beim Freiwerden der Querstrasse ohne Fussabstellen
sofort weiterzufahren.
Du lernst das Befahren von Fahrstreifen und Einspurstrecken mit passender
Spur-, Geschwindigkeits- und Abstandsgestaltung.
Wenn der Radstreifen durch eine unterbrochene Linie begrenzt ist, wird
zum Rechtsabbiegen spätestens 4–5 Wagenlängen vor der Verzweigung ganz
rechts zum Fahrbahnrand hin über den Radstreifen eingespurt.
Vor dem Einspuren ist der Verkehr auf dem Radstreifen zu beachten.
Grundregeln für den Kreisverkehr:
Vor der Einfahrt in einen Kreisverkehrsplatz muss der Führer die
Geschwindigkeit mässigen und den im Kreis von links herannahenden
Fahrzeugen den Vortritt lassen.
Vor dem Verlassen des Kreisels ist der Blinker zu stellen und Roller /
Motorräder fahren in der Mitte der Fahrspur. Velofahrer dürfen im Kreisel
nicht überholt werden.
In der Praxis wird der Richtungsblinker vor der Einfahrt in den Kreisel
gestellt, wenn dieser bei der ersten Ausfahrt verlassen wird.
Bei allseits übersichtlichen Verzweigungen: früh nach vorne und hinten
beobachten, Verzweigung beobachten, Distanzen schätzen und Geschwindigkeit
den Verkehrsverhältnissen anpassen, Bremsbereitschaft erstellen und danach
die Verzweigung entschlossen befahren.
Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung 1.0
(Film 6:38 auf YouTube)
Lenkimpuls bewusst einsetzen:
Motorradfahrer geben den Lenkimpuls zum Einleiten einer Kurvenfahrt
normalerweise völlig unbewusst. Ihn bewusst einzusetzen, hilft aber nicht
nur bei schnellen Schräglagenwechseln, sondern auch beim Ausweichen, auch
und gerade in der Kurve.
Der Lenkimpuls leitet die Schräglage ein.
Die Gewichtsverlagerung des Fahrers wirkt dabei zwar unterstützend, doch
erst der Lenkimpuls lässt das Motorrad genau dann und genau so weit in
Schräglage abtauchen, wie wir wollen. Und es verschafft ein sehr souveränes
Gefühl, damit das Motorrad zu beherrschen – versprochen!
Kurvenfahren kann das Schönste beim Motorradfahren sein. Mit der richtigen
Technik erhöht sich deine Sicherheit, der Spass und die Freude kommen.
Das üben wir: Du lernst, die Kurven bewusst zu realisieren und diese auf
einer sicheren Linie zu durchfahren. Dein Ziel ist, Kurven möglichst rund
und dynamisch zu befahren.
Werden Kurven richtig gefahren, kann man besser auf Hindernisse reagieren
und hat einen grösseren Sicherheitsabstand zum Gegenverkehr.
Wer also sicheres Kurvenfahren beherrscht, kann sein Unfallrisiko deutlich
reduzieren.
Rollen – Verzögern – Rollen – Beschleunigen – Blickführung
Grundregel für das Überholen:
Kann nicht jede Gefahr ausgeschlossen werden oder bestehen Unsicherheiten
beim Einschätzen der Situation, gilt folgender Grundsatz:
Im Zweifel nie!
Vorbeifahren:
Innerorts auf Strassen mit mehreren Fahrstreifen in der gleichen Richtung
ist das Rechtsvorbeifahren an anderen Fahrzeugen gestattet, sofern diese
nicht halten, um Fussgängern oder Benützern von fahrzeugähnlichen Geräten
den Vortritt zu lassen.
Das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen ist jedoch
untersagt.
Beim Fahren in parallelen Fahrstreifen sollte sich ein Zweiradfahrer nie im
toten Winkel aufhalten: Fahrer im Aussenspiegel beobachten – wenn er nicht
mehr sichtbar ist, sich auf gleicher Höhe mit direktem Blickkontakt
bemerkbar machen.
Zeichengebung:
Aus- und Wiedereinbiegen sind anzuzeigen. Um Gefahrensituationen zu
vermeiden, kann situativ auf das Anzeigen des Wiedereinbiegens verzichtet
werden.
Versetztes Fahren in der Gruppe:
Einen riesigen Sicherheitsgewinn bringt eine versetzte Reihung der
Motorräder in der Fahrspur mit sich. So kann jeder für sich die
Verkehrssituation einschätzen und ist nicht gezwungen, auf seinen
Vordermann zu reagieren.
Maßgeblich für den Sicherheitsabstand ist hierbei das nächste, schräg
vorausfahrende Motorrad – nicht das übernächste (mindestens ein paar
Motorradlängen hinter dem Führenden).
Im Falle eines Falles bleibt so allen mehr Platz zum Ausweichen und
Bremsen.
Motorradprüfung Fahrbahnbenutzung / Kurvenfahren 3.0
Film 7:57 auf YouTube
In Zürich und Thurgau werden bei den Strassenverkehrsämtern die praktischen Prüfungen für Motorradfahrer abgenommen.
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen und beinhaltet das Parcoursfahren / Notbremsung auf dem Manöverplatz und das Fahren im Verkehr:
• 1. Teil «Manöverprüfung»
• 2. Teil «Fahren im Verkehr»
Bei den Kategorien A 35kW (A beschränkt) und A offen (unbeschränkt) wird mit dem Parcours begonnen. Anschliessend werden die Fähigkeiten im Verkehr geprüft. Es wird auf der Autobahn gefahren! (A1, A 35kW, A)
Bei der Kategorie A1 wird der Manöverteil erst nach dem Fahren im Verkehr geprüft, die Reihenfolge ist also umgekehrt.
Bei Kandidaten für die Kategorie AM / A1 (kleine Motorräder bis 50 cm³ / bis 125 cm³ und max. 4 kW / 11 kW Leistung) begleitet dich der Verkehrsexperte im Auto und führt dich via Funk durch den Verkehr.
Bei der Prüfung für die Kategorie A (Motorräder mit mehr als 125 cm³ und mehr als 11 kW Leistung) sitzt der Verkehrsexperte hinten bei dir auf deinem Motorrad. Bitte deshalb bei Kat. A ohne Motorradkoffer an die Motorradkurse und an die Prüfung gehen.
Der Parcours wird jedoch immer alleine, ohne Sozius gefahren.
• Fahrer/in fit
• Bist du gesund und fit, um Motorrad zu fahren?
• Hast du die Auflagen im Lernfahrausweis beachtet und eingehalten?
• Trägst du eine motorradspezifische Sicherheitsausrüstung?
• Fahrzeug fit
• Hast du den Fahrzeugausweis dabei und sind die Auflagen eingehalten?
• Hat dein Motorrad zwei Sitzplätze eingetragen und noch genügend Nutzlast für die Sozia oder den Sozius?
• Stimmen die Angaben im Fahrzeugausweis mit der Berechtigung im Lernfahrausweis überein?
• Ist dein Motorrad technisch in Ordnung? (Reifenprofil, Reifendruck, Beleuchtung, Kette, Bremsen, usw.)
• Entspricht dein Motorrad den Vorschriften? (Spiegel, Blinker, Auspuffanlage, usw.)
• Sind Sturzschäden fachmännisch behoben (abgebrochene Bremshebel, Schalthebel, Rasten, usw.)
• Ist ein offizielles «L» angebracht
• Fahrer/in mit Fahrzeug und Verkehr vertraut
• Hast du das Handling und den Motorradparcours mit deinem Motorrad im Griff?
• Hast du bereits mehr als 2000 km gefahren?
• Hast du dich mit zusätzlichen Fahrstunden vorbereitet?
• Bist du gewohnt mit einer Sozia oder einem Sozius zu fahren?
Kategorie A, unbeschränkt:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von mehr als 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis von Motorleistung und Leergewicht von mehr als 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.
Kategorie A, beschränkt auf 35 kW:
Ein betriebssicheres Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW (47,6 PS) oder ein Verhältnis Motorleistung und Leergewicht von höchstens 0,20 kW/kg hat und zwei Sitzplätze aufweist.
Somit kann nicht mehr dasselbe Motorrad für beide Prüfungen verwendet werden.
Anlässlich der Führerprüfung wird erklärt, in welcher Reihenfolge die Manöver durchfahren werden müssen (Beispiel: Slalom, Spurgasse, Acht oder Spurgasse, Acht, Slalom usw.).
Alle Übungen müssen ohne abzustehen gefahren werden können und es dürfen keine Pylonen umfallen. Die Füsse müssen während der ganzen Übung auf den Fussrasten (Trittbrett) sein.
Die Manöver werden ohne Sozius geprüft, Ausnahme das «Berganfahren».
Das «Berganfahren» wird zu zweit (mit Sozius) geprüft. Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden. Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).
Du darfst die Prüfungs-Areale in Zürich-Albisgütli und Winterthur für das Üben von Motorrad-Manövern benützen.
Wann darf ich die beiden Manöverplätze benutzen?
Vom 1. April bis 31. Oktober
Montag und Dienstag: 17.00 bis 19.15 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 16.00 bis 19.15 Uhr
Im Winterhalbjahr, an Wochenenden und Feiertagen und ausserhalb der genannten Zeiten ist die Benutzung verboten.
An den Standorten Bassersdorf, Bülach, Hinwil und Regensdorf ist das Benutzen der Prüfungsareale für das Üben verboten.
Slalom
2.5 m Distanz für Kategorie A1
3 m Distanz für Kategorie A
3.5 m Distanz für schwer manövrierbare Motorräder
Spurgasse
Länge 10 m
Zeit mindestens 15 Sekunden
Zeitmessung beginnt mit Einfahrt des Vorderrades in die Spurgasse und endet, wenn das Vorderrad die Spurgasse verlässt.
8-fahren
6 m Distanz
Möglichst enge, gleichmässige Kreise fahren
versetzter Slalom
Gleich für alle Kategorien
Versatz 4,5 m in der Länge und 1,8 m in der Breite
Notbremsung
Sichere, schnelle Bremsung bis zum Stillstand wird aus einer Anfahrgeschwindigkeit von 50 km/h auf den «Prüfstrecken» an den Standorten geprüft.
Berganfahren
Wird zu zweit (mit Sozius) geprüft.
Dieses Manöver kann am Standort oder während der Prüfungsfahrt geprüft werden.
Der Verkehrsexperte erklärt, welche Variante geprüft wird (Vorderradbremse alleine, beide Bremsen oder Hinterradbremse alleine).
Zur Einteilung der Motorräder in die verschiedenen Kategorien und Unterkategorien gibt es drei wichtige Kriterien:
Hubraum, Leistung und – für Kleinmotorräder, die bereits ab 15 Jahren gefahren werden dürfen – Höchstgeschwindigkeit.
Kategorie AM
Kategorie A1
Kategorie A beschränkt
Kategorie A unbeschränkt

In der Schweiz steht die Abkürzung PGS für Praktische Grundschulung.
Es handelt sich dabei um den gesetzlich vorgeschriebenen Motorrad-Grundkurs, den jeder absolvieren muss, der einen Lernfahrausweis für die Kategorien A1, A 35kW oder A besitzt.
Der Motorrad Grundkurs vermittelt dir die wichtigsten Grundlagen für angehende Motorradfahrer. Hier lernst du den sicheren Umgang mit dem Roller oder Motorrad, grundlegende Fahrtechniken und erhältst wertvolle Tipps für den Strassenverkehr.
Nach der PGS darfst du weiterhin mit dem „L“ alleine üben. Es wird jedoch dringend empfohlen, vor der praktischen Prüfung einige Fahrstunden bei einem Fahrlehrer zu nehmen, um die spezifischen Prüfungsanforderungen der kantonalen Strassenverkehrsämter kennenzulernen.
Zu spätes Bremsen, fehlender Schulterblick, unsichere Kurventechnik und ungleichmässiges Beschleunigen gehören zu den häufigsten Fehlern.
Viele Kandidaten scheitern auch an Nervosität. Mit ausreichend Fahrpraxis, sauberer Blicktechnik lässt sich die Prüfung souverän bestehen.
Die Lernfahrausweise der Kategorien A1 und A sind zuerst 4 Monate, und nach Abschluss der Motorrad Grundkurse (PGS) weitere 12 Monate gültig. Im Ganzen also 16 Monate.
An der Motorrad Prüfung fährst du dein eigenes Motorrad. Falls du kein Motorrad besitzt und dir für die Grundkurse und Fahrstunden ein Fahrzeug gemietet hast, dann empfehlen wir dir, mit dem Fahrzeug zur Prüfung zu erscheinen, mit dem du die meiste Zeit während der Ausbildung gefahren bist.
Es ist rechtlich nicht vorgeschrieben, den VKU vor dem Grundkurs zu machen, aber er muss zwingend abgeschlossen sein, bevor du dich für die praktische Prüfung anmelden kannst. Da der VKU seit 2021 unbefristet gültig ist, empfiehlt es sich, ihn frühzeitig zu besuchen.
Wenn der LFA (inklusive der 12-monatigen Verlängerung nach dem Grundkurs) abläuft, musst du ein neues Gesuch stellen. Der bereits absolvierte Grundkurs bleibt dir angerechnet und muss nicht wiederholt werden.
Ja. Der Grundkurs ist schweizweit anerkannt. Du kannst den Kurs in Zürich absolvieren, auch wenn du in einem anderen Kanton die Prüfung ablegen wirst.
Meistens nicht. Der Grundkurs PGS vermittelt die Grundlagen. Für die Prüfung werden oft zusätzliche Fahrstunden empfohlen, um die spezifischen Prüfungsstrecken und die „Experten-Erwartungen“ kennenzulernen.
Der Grundkurs ist eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung mit einer fixen Stundenanzahl. Wer mehr als 15 Minuten zu spät kommt, darf aus rechtlichen Gründen oft nicht mehr teilnehmen, da die Anwesenheitszeit sonst nicht ausreicht. Der Teil muss dann meist kostenpflichtig neu gebucht werden.
Mit dem Lernfahrausweis darfst du nur Personen mitführen, die im Besitz des Führerscheins der Kategorie A oder A1 sind. Nach bestandener praktischer Prüfung darfst du alle Personen mitführen.
Du kannst den Kurs absolvieren, musst aber bei der Notbremsung (Teil 2) besonders vorsichtig sein. Der Fahrlehrer wird dir Techniken zur Stotterbremse erklären, um ein Blockieren der Räder zu verhindern.
Ja, sofern das Fahrzeug in deinem Lernfahrausweis der Kategorie A oder A 35kW entspricht. Beachte jedoch, dass die Manöver (Slalom, Acht) mit breiteren Fahrzeugen oft schwieriger sind.
Ja, sofern es regnet. Das Üben der Notbremsung unter realen Wetterbedingungen ist extrem wertvoll, um das Verhalten des ABS (oder die Blockierneigung bei älteren Maschinen) kennenzulernen.
Ja. Seit der Reform 2021 ist eine einmal absolvierte PGS unbefristet gültig. Du musst lediglich einen neuen Lernfahrausweis beantragen, falls der alte abgelaufen ist.
Der Lernfahrausweis verfällt und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen. Es wird jedoch nur einmal ein zweiter Lernfahrausweis ausgestellt.
Wenn auch dieser wieder abläuft, musst du zwei Jahre warten, um einen dritten Lernfahrausweis zu erhalten.
Der Lernfahrausweis verfällt, und du musst einen neuen Lernfahrausweis beantragen – dein abgeschlossener Grundkurs verfällt nicht.